Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB:

§ 1 Einleitung

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Vertragsschlüsse zwischen Terminservicestelle-Psychotherapie.de ( = im folgenden Anbieter genannt ) und dem jeweiligen Nutzer.

Es gibt 2 Nutzergruppen. Zum einen Psychotherapeuten als Unternehmer, die freie Termine anbieten. Zum anderen Privatpersonen als Verbraucher, die auf der Suche nach Terminen sind.

(2) Abweichende AGB der Kunden bedürfen der vorherigen Zustimmung des Anbieters, um Geltung zu erlangen.

§ 2 Leistungsumfang

(1) Die Nutzer geben nur wahre Identitäten und Daten an und verpflichten sich zur Einhaltung der abgesprochenen Termine. Bei Nichteinhaltung eines Termins droht die Geltendmachung von Schadensersatz durch den jeweiligen Nutzer gegenüber dem vertragsbrüchigen Nutzer. Der Anbieter garantiert nicht, dass die Nutzer richtige Angaben bezüglich Ihrer Identität machen, er wird aber bei Benachrichtigungen bezüglich dieser Punkte durch Nutzer einschreiten. Er garantiert auch nicht die Einhaltung der Termine seitens der Nutzer. Fantasienamen oder andere Namen, an denen der Nutzer keine Rechte hat, sind bei der Anmeldung nicht erlaubt.

(2) Die bewusste Verwendung falscher Datensätze führt zum fristlosen Ausschluss von der Plattform.

(3) Der Anbieter vermittelt nur Behandlungen. Er bietet keine Gewähr für die Qualität der Behandlung oder einen Erfolg derselbigen.

(4) Die Daten, die der Anbieter den Nutzern zur Verfügung stellt, dürfen nicht gewerblich ausgewertet oder genutzt werden, insofern es sich nicht alleine um eine Nutzung seitens eines Psychotherapeuten im Rahmen eines von ihm mit einem anderen Nutzer aufgenommenen Behandlungsverhältnisses / eines Termines handelt. Insbesondere dürfen die Datensätze nicht für Auskunfteien / Werbezwecke etc. gesammelt werden!

(5) Durch Zahlungen können Nutzer, die als Therapeuten tätig sind, bessere Positionierungen in der Link-Liste erwerben. Es gilt die jeweils aktuelle Preisliste, welche beim Bestellvorgang zugänglich gemacht wird. Nutzer, die Verbraucher / Patienten sind, zahlen nichts.

(6) Der Anbieter haftet nicht für durch technische Probleme verursachte Übertragungsverzögerungen oder Ausfälle der Webseite.

§ 3 Datenverarbeitung

(1) Der betroffene Nutzer willigt in die Verarbeitung seiner Daten durch den Anbieter ein, solange dieser die Daten nicht gewerblich zur Weiterveräußerung oder ähnlichem nutzt, sondern nur zwecks Aufrechterhaltung des ordnungsgemäßen Geschäftsablaufs des Anbieters verwendet. Er kann diese Einwilligung, wenn er Verbraucher und nicht Unternehmer ist, jederzeit widerrufen. Siehe hierzu auch § 3 (6).

(2) Die Nutzung des Angebots setzt die Registrierung des Nutzers auf der Website des Anbieters voraus. Die Registrierung ist nur volljährigen und voll geschäftsfähigen Nutzern oder Nutzern, die mit Einwilligung Ihres gesetzliches Vertreters ( = Eltern ) handeln, erlaubt.

(3) Bei der Registrierung hat der Nutzer seine E-Mail-Adresse sowie ein Passwort anzugeben.

(4) Der Nutzer soll das Passwort geheim halten und darf dieses nicht an Dritte weitergeben. Sollten Dritte von dem Passwort des Nutzers Kenntnis erlangen, so hat der Nutzer dieses umgehend zu melden und das Passwort zu ändern.

(5) Für die bei der Registrierung erhobenen personenbezogenen Daten des Nutzers gelten die Hinweise zum Datenschutz.

(6) Der Nutzer hat jederzeit das Recht auf kostenlose Auskunft, Berichtigung, Sperrung und Löschung der gespeicherten Daten.

§ 4 Bewertungen

(1) Nutzer, die Unternehmer sind, willigen ein, dass andere Nutzer sie und ihre Leistungen bewerten können.

(2) Nutzer verpflichten sich nur wahre Tatsachenbehauptungen aufzustellen, die möglichst auch beweisbar sind, und sich zudem möglichst sachlich auszudrücken. Beleidigungen sind nicht statthaft.

(3) Es ist nicht statthaft, die eigenen Leistungen gezielt durch die Anlage falscher accounts positiv zu bewerten.

§ 5 Haftung

(1) Der Anbieter haftet den Nutzern gegenüber in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(2) In sonstigen Fällen haftet der Anbieter – soweit in Abs. 3 nicht abweichend geregelt – nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen dürfen (so genannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung vorbehaltlich der Regelung in Abs. 3 ausgeschlossen.

(3) Die Haftung des Anbieters für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und –ausschlüssen unberührt.

§ 6 Kündigung

(1) Eine Kündigung ist für Verbraucher als Nutzer jederzeit fristlos möglich.

(2) Unternehmer müssen eine Frist von 3 Monaten zum Ablauf von 12 Monaten nach Vertragsschluss einhalten. Wird diese Frist nicht eingehalten verlängert sich der Vertrag wiederum um weitere 12 Monate mit der oben genannten Kündigungsfrist.

§ 7 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Wenn der Kunde seine Auftrag als Verbraucher abgegeben hat und zum Zeitpunkt seines Auftrages seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Land haben, bleibt die Anwendung zwingender Rechtsvorschriften dieses Landes von der in Satz 1 getroffenen Rechtswahl unberührt.

(2) Wenn der Nutzer Unternehmer ist und seinen Sitz zum Zeitpunkt des Auftrags in Deutschland hat, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Im Übrigen gelten für die örtliche und die internationale Zuständigkeit die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

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